Untergestell

Ein Becken dieser Größe hat ja ein Gewicht, welches nicht zu unterschätzen ist. In der Ecke, in die das Becken kommt, stand vor Jahren bereits mein erstes Meerwasserbecken. Das war zwar nur ein 300-Liter-Becken, hat aber dafür gesorgt, dass sich der schwimmende Estrich um etwa 1 cm gesenkt hat.  Es muss also dafür gesorgt werden, dass dies nicht mehr vorkommt.

Vorbereitung des Untergrundes

Ein Absetzen des Estrichs kann nur vermieden werden, wenn die Last des Beckens möglichst auf die Betonbodenplatte weitergeleitet wird. In dem Bereich, in dem die 9 Stützen des Beckens auf dem Boden aufstehen wurden deshalb mit einem Hohlkronenbohrer Löcher mit 65 mm Durchmesser durch den Fliesenbelag und den darunter befindlichen Estrichbeton gebohrt. Dies ist speziell im Bereich der Fliesen eine sehr schweißtreibende Angelegenheit.

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Zudem wurde die Sockelleisten aus Fliesen im Beckenbereich entfernt, damit das Gestell ganz an die Wand geschoben werden kann. 

In die Bohrlöcher wurden Kunststoffrohre mit Bauschaum fixiert, ausgerichtet und mit Beton vergossen. Die Oberkante der Rohre liegt 1-2 mm über dem Bodenbelag. Über diese Betonstützen wird ein Großteil des Beckengewichts auf die Betonplatte unter dem Estrich geleitet.

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Mit Holzleisten wurde die Position des späteren Untergestells abgegrenzt und Styroporstreifen zur Wand hin als Dehnungsstreifen angebracht. Dann wurde das Ganze mit selbstnivellierendem Flüssigestrich ausgegossen. 

 Aufbau des Untergestells

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 Auf die vorbereitete Estrichfläche wurde das Untergestell aus Aluminiumprofilen und Kunststoffeckverbindern (mit Stahlkern) gestellt. Die Montage der nach meinen Vorgaben vorgefertigten Einzelteile ist einfach und es ist lediglich ein Gummi- oder Kunststoffhammer erforderlich. In die Nuten der Profile werden die Scherwände einfach eingeschoben und stabilisieren die Konstruktion.

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Darauf wurde noch eine Siebdruckplatte gelegt und fertig ist die Unterkonstruktion. Die offenen Fächer bekommen als Boden noch eine PVC-Wanne.