Strömungssteuerung

Ein weiterer Baustein in meiner Steuerung ist die Strömungssteuerung für die beiden Tunze Stream. Auch diese funktioniert momentan als Stand-Alone-Anwendung, die Schnittstelle ist aber bereits vorbereitet. 

An die Treiber der Tunze-Pumpen kann über den Diodenstecker eine Spannung von 0 bis 8 Volt angelegt werden. Hierdurch wird die Drehzahl der Pumpe verändert.

Ein Atmel ATMega8 bietet die Möglichkeit, ein pulsweitenmoduliertes Signal auf bestimmten Pins auszugeben. Durch einen Tiefpassfilter kann man aus solch einem digitalen PWM-Signal eine analoge Spannung erzeugen, die sich durch die Änderung des Tastverhältnisses beeinflussen lässt. Somit lassen sich Spannungen von 0 bis 5 Volt erzeugen.

Da damit aber der Regelbereich der Tunze-Pumpen nicht ausgeschöpft werden kann, wird ein PWM-DA-Adapter von André Helbig verwendet. Dieser macht aus einem PWM-Signal mit 5 Volt ein analoges Signal mit 0 bis 5 Volt bzw. 0 bis 10 Volt. Durch den Austausch eines Widerstandes kann man den  Regelbereich auf 0 - 8 Volt reduzieren. Die Adapter werden mit 12 Volt Spannung versorgt.

Auf der von mir entwickelten Platine werden zwei dieser Adapter, die es als Bausatz oder Fertiggerät zu kaufen gibt, aufgesteckt. Unter dem Prozessor befindet sich der Quarz, die restlichen Bauteile sind auf der Lötseite als SMD-Bauteile untergebracht. 

Strömungssteuerung 

Auf der Lötseite wurden Leuchtdioden angebracht. Je nach Drehzahl der Pumpen leuchten unterschiedlich viele der Dioden.

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Programm

Auch das Programm dieses Prozessors wurde in Basic geschrieben und dann vom PC mittels Programmiergerät übertragen. Verschiedene Strömungsmuster können im EEProm des Prozessors abgespeichert werden und über die Schnittstelle angewählt werden. Auch die Speicherung oder Veränderung von Strömungsmustern wird über die Schnittstelle möglich sein.