Vorüberlegung...

Ich betreibe nun seit über 15 Jahren Meerwasseraquaristik. Vor einigen Jahren habe ich mir mein jetztiges Becken aus Eterplan mit einer Frontscheibe selbst gebaut.

Becken

Leider hat nun nach einigen Jahren der Estich unter dem Becken ungleichmäßig nachgegeben was zu einem Riß im Bodenbereich des Beckens geführt hat.

Dadurch, dass das Becken aus Eternit besteht, liefen jedoch nur wenige Tropfen Wasser aus. Da aber nicht auszuschließen ist, dass sich der Riß vergrössert, muss das Becken leider geleert werden.

Ein zweites Becken ist mit dem Hauptbecken verbunden. Dieses hat außer der Beleuchtung und zwei Strömungspumpen keine eigene Technik.

 

 

 

 

Also wurde der Abbau der beiden bestehenden Becken beschlossen und der Bau eines wartungsarmen Beckens ins Auge gefasst. Ein Platz wurde schnell gefunden und die Beckenmaße wurden mit 120x120x70 cm festgelegt. Der Unterschrank wird nur 70 cm hoch, da das Becken unter der Dachschräge im Esszimmer stehen wird.

Image 

Oberhalb der Küche, die sich direkt an das Esszimmer anschließt, befindet sich ein Kriechgang unter dem Dach. Hier werden die Abwasserrohre zur Entlüftung aus dem Dach geführt. Zudem wurden für eine eventuell später mal im oberen Stockwerk zu installierenden Gästetoilette in unserer Galeriewohnung vorsorglich Wasserleitungen hierher verlegt und mit Blindstopfen verschlossen.
Was liegt also näher, als hier die Osmoseanlage zu installieren und den Schlauch zur Nachfüllung einfach durch die Decke zu führen. Auch die Steuerleitungen für die Magnetventile werden einfach durch ein Bohrung nach oben geführt. 

Eine Bohrung durch die Wand führt hinter die Spülmaschine in der Küche. Dort kann ein ungenutzter Abwasserstutzen an der Spülenarmatur zum Entsorgen des Abwassers genutzt werden. Einem automatischen Wasserwechsel steht somit nichts mehr entgegen.